Kann Kunst die Corona-Krise auffressen? Kann sich Kunst die Krise so einverleiben, sie wieder Kraft schöpft und neue Formen hervorbringt?

Entstanden inmitten des ersten Shut Downs dokumentiert der Walk Act Cloak Work unser Erleben während Corona Krise und erfasst unsere neue Realität durch die bizarre Metamorphose eines Mantels. So tritt ein allumschlingender Mantel auf. Er umhüllt zwei Menschen, bietet ihnen Schutz und Geborgenheit. Dabei kommt Bewegung in den Mantel und aus der Symbiose zwischen Mensch und Mantel erwachsen neue Wesen. Diese suchen Kontakt mit ihrer Umwelt und den Zuschauenden. Dabei wird aus einem uns bekannten Gegenstand — einem Mantel — auf einmal etwas neuartiges, ja sogar befremdliches.

Im August feierten wir mit Cloak Work die Premiere während des Festival für Freunde in Dahnsdorf.

Bildquellen

  • Cloak Work: Franziska Cazanave